Mediation

Konflikte sicher begleiten

Mein Angebotsspektrum

Auftragskonstellationen

Innerbetriebliche Mediation / Wirtschaftsmediation biete ich an:

  1. in und zwischen Teams / Arbeitsgruppen / Abteilungen / Projektteams
  2. zwischen Mitarbeitern / innen
  3. zwischen Mitarbeiter / in und Vorgesetzten

Mediationen zwischen Privatpersonen übernehme ich Im Einzelfall,
z.B. bei Paar- oder Familienkonflikten, Erbstreitigkeiten oder Nachbarschafts-Konflikten.


Bei deutlich eskalierten Konflikten oder größeren Gruppen arbeite ich in Co-Mediation mit einer Reihe erfahrener Kollegen und Kolleginnen zusammen.

Verschiedene Mediationsformate:
Mediation - Klärungshilfe - Cooperative Praxis

Als Spezialistin für Konflikte und Mediation habe ich mich im Lauf meiner Praxis in unterschiedlichen Formen der Mediation weitergebildet. Je nach Konfliktdynamik, Eskalationsgrad, Komplexität der Konfliktthemen, Konfliktgegenstand, usw. kann eine „klassische“ Mediation oder ein anderes Mediationsformat - z.B. Klärungshilfe oder Cooperative Praxis - passend sein. Oder evtl. auch andere Interventionen als Mediation. 

Bei einer Auftragsanfrage geht es mir deshalb zuallererst darum, im Gespräch mit Ihnen zu klären, was für Ihre Situation passt.

Klärungshilfe - Merkmale und Besonderheiten

Klärungshilfe
  • ist ein sehr strukturiertes Verfahren der Mediation
  • ist besonders geeignet, wenn über die Sachthemen hinaus mit z.B. starken Vorwürfen, heftigen Gefühlen, etc. gerechnet und gearbeitet werden muss
  • setzt die Bereitschaft voraus, sich gemeinsam mit schwierigen Tatsachen, Gefühlen und Beziehungen auseinanderzusetzen
  • erfordert die Bereitschaft zur aktiven Mitwirkung der zuständigen Führungskraft;
    (u.U. auch der nächsthöheren Führungskraft, z.B. wenn Führungskräfte ihrer Verantwortung für Konfliktmanagement in ihrem Zuständigkeitsbereich nicht mehr allein gerecht werden können)

Auszüge aus der Homepage des Netzwerks für Klärungshilfe:
„Die Klärung bietet - im Interesse nachhaltiger Lösungen - Raum und Unterstützung für die Verständigung über die Geschichte eines Konflikts und über die mit dem Konflikt verbundenen starken Gefühle. Durch Selbstklärung der Konfliktbeteiligten und den Dialog der unterschiedlichen Wahrheiten kann gemeinsames Verstehen der Tatsachen und Missverständnisse, der gegenseitigen Erwartungen, der Emotionen und Verletzungen, der eingeschliffenen Handlungsmuster und Blockierungen wachsen. Erst danach ist die moderierte eigenverantwortliche Suche der Konfliktbeteiligten nach Lösungen und Vereinbarungen möglich. In der Konfliktklärung kann freilich auch sichtbar werden, dass grundlegende Unvereinbarkeiten oder tiefe Verletzungen die künftige Zusammenarbeit unmöglich machen. Doch oft kann Klärungshilfe entscheidend dazu beitragen, dass Teams und Führung wieder handlungsfähig werden.“
Um die betrieblichen Organisationsstrukturen und Konfliktklärungskompetenzen zu stärken und die Rolle der Führungsebenen Konfliktklärung zu achten, legt Klärungshilfe Wert darauf, dass Führungskräfte an der Konfliktklärung beteiligt sind.

Klärung bedeutet: "Vergangenheit verstehen, Gegenwart klären, Zukunft planen"
(Christoph Thomann)

(mehr unter:http://www.klaerungshelfer.net)

Cooperative Praxis - Merkmale und Besonderheiten

Ihre Situation/Ausgangslage:

  • Sie haben einen Konflikt, der komplex und weitreichend ist, und u.U. auch starke Rechts-oder Finanzfragen beinhaltet:
  • Die Auseinandersetzung ist unausweichlich und es gibt jede Menge Zündstoff und Spannung, die jedes Gespräch gefährden zwischen Ihnen und der anderen Seite.
  • Sie wollen keine weitere Eskalation.
  • Sie wollen keinesfalls einen langen, energiezehrenden und unsicheren Kampf vor Gericht.
  • Sie haben jedoch Sorge, ob Ihr Wissen und Ihr Überblick zur Situation ausreicht, um Ihre Interessen und Ansprüche allein vertreten zu können.
  • Sie sind vermutlich so stark involviert, dass Sie auch für sich selbst mehr Klarheit und Distanz brauchen.
  • Sie brauchen und wollen fachliche Unterstützung für Auseinandersetzung und Klärung.

Zwei Parteien im Clinch

Was ist das Besondere an Cooperativer Praxis?

CP wurde in den USA in der Zusammenarbeit von Rechtsanwälten und Coaches entwickelt. CP verbreitet sich inzwischen weltweit unter dem Namen "collaborative practice". CP ist ein Weiterentwicklung von Mediation und entstammt der gleichen Grundhaltung : Sie will den Konfliktparteien einen Weg eröffnen, in dem sie gemeinsam zur beiderseitigen Zufriedenheit ihre Konflikte und Probleme lösen können.

Doch im CP-Verfahren gibt es nicht den in der Mitte beider Parteien stehenden Mediator, sondern in den Gesprächen mit der Gegenseite hat jede Partei direkte, eigene Unterstützung durch einen Coach und einen Rechtsanwalt an ihrer Seite.
Diese sind i.d.R. ausgebildete Mediator/-nnen, die sich alle dem Ziel der Konfliktklärung und der fairen Einigung zwischen beiden Parteien verpflichten. Sie arbeiten einerseits einzeln mit ihrem jeweiligen Auftraggeber, und sind gleichzeitig darauf verpflichtet, als parteienübergreifendes Team zusammenzuarbeiten. So können trotz aller Komplexität gute, angemessene und differenzierte Lösungen möglich werden, die kein Gerichtsverfahren herbeiführen könnte. CP schafft so durch kompetente Unterstützung von Fachleuten an der Seite jeder Partei einen sicheren Rahmen für die Auseinandersetzung.
Der Grundauftrag und die Haltung spiegeln sich im Namen des Formats Cooperative Praxis: Coaches und Anwälte beider Seiten verpflichten sich auf Kooperation, nicht auf Gegnerschaft und Kampf.

Konkret:
In einem CP-Verfahren beauftragt Sie als Partei einen Rechtsanwalt und einen Coach, und ebenso die Gegenseite. Mit Ihrem in CP ausgebildeten Coach klären Sie Ihre Interessen und Ihre Beweggründe im Konflikt, damit Sie sich und Ihre Anliegen in der Konfliktaustragung mit der Gegenseite möglichst klar vertreten können.
Der Coach nimmt an den Treffen mit der anderen Seite teil und unterstützt Sie dort, Ihre Anliegen zu vertreten und die Verständigung zwischen Ihnen und der anderen Seite zu ermöglichen.

Ihr in CP ausgebildeter Anwalt gibt Ihnen ein klares Bild Ihrer Rechtssituation und berät mit Ihnen das Für und Wider jeder möglichen rechtlichen Vereinbarung. Ebenso auf der Gegenseite. Die CP-Anwälte beider Seiten sorgen am Ende des Verfahrens für die juristisch korrekte Umsetzung der getroffenen Vereinbarungen.

Anwalt und Coach setzen sich für Ihr Ziel ein: eine zukunftsfähige Lösung für Sie - im Einverständnis mit der anderen Seite.

 

Anwälte sichern den Rahmen Coaches unterstützen Sie/die Auseinandersetzung

So begleitet und abgesichert können Sie und Ihr Gegenüber alle Gestaltungsmöglichkeiten ausloten.

Wofür eignet sich CP?

CP bietet sich insbesondere in komplexen Auseinandersetzungen, die auch Rechtsfragen umfassen, an, z.B. wenn

  • Sie Verantwortung tragen und diese rechtlich gut beraten ausüben möchten
  • Ihr Konflikt in einem nicht-öffentlichen Verfahren besser als vor Gericht geklärt wird und Sie gleichzeitig den vollen Spielraum, den das Recht beiden Seiten lässt, ausschöpfen wollen:

In der Arbeitswelt bei innerbetrieblichen Konflikte

  1. zwischen Geschäftsführung/Vorstand/Führungskräften
  2. Firmenleitung und Betriebsrat/Personalrat

Im Wirtschaftsleben bei Konflikten

  1. zwischen Firmen
  2. zwischen Gesellschaftern eines Unternehmens, z.B. bei Geschäftsauflösung, bzw. Beendigung der Partnerschaft
  3. bei Unternehmensnachfolge, ...

z.B. wenn Ihr Geschäftspartner - trotz des Konfliktes, in dem Sie mit ihm stecken -, auch künftig wichtig für die Existenz Ihres Betriebes oder Ihren Ruf ist. Auch präventiv bei der Klärung wirtschaftlicher und persönlicher Fragen zur Unternehmensnachfolge ist ein CP-Verfahren sinnvoll.

Im Privaten

  1. bei Erbschaft oder Trennung / Scheidung, in denen mittlere/größere Vermögenswerte aufzuteilen sind (z.B. Grundbesitz, Firmenvermögen/-beteiligungen),
  2. bei anderen Familienangelegenheiten, wie z.B. zur Abklärung von Sorgerechts- und Erziehungsfragen

insbesondere, wenn Sie eine kostengünstige und zeitlich zügige Regelung finden wollen.

Wie arbeitet Cooperative Praxis?

Im Lauf eines CP-Verfahrens werden - je nach Bedarf - unterschiedliche Treffen stattfinden

  1. Jede Seite bereitet sich mit ihrem Coach in einem 2-er- Gespräch auf das erste gemeinsame Treffen mit der anderen Seite vor. Dabei klärt sie zunächst für sich selbst, welches Anliegen für sie das Zentrale ist. Dieses Treffen kann auch bereits als 3-er-Gespräch gemeinsam mit dem jeweiligen CP-Anwalt stattfinden: Er weiß, wie die Rechtslage aussieht und welchen Spielraum die Gesetzgebung einräumt.
  2. Coaches und Anwälte beider Seiten besprechen den Ablauf der gemeinsamen 6-er-Treffen (6-er-Treffen: 2 Auftraggeber=Konfliktparteien + Rechtsanwälte und Coaches beider Seiten).
  3. Im 6-er - Treffen unterstützen die Coaches ihre Auftraggeber darin, ihr Anliegen im Gespräch mit der anderen Seite auf den Punkt zu bringen und ebenso die Anliegen der anderen Seite verstehen zu können. Die Rechtsanwälte beider Seiten bringen ihre Rechtskenntnis so ein, dass für die Parteien ersichtlich wird, welchen Rechtsanspruch sie jeweils haben. Ebenso, wie viel Spielraum sie für eine einvernehmliche Einigung haben, und welche Risiken eine gerichtliche Austragung in sich birgt. Der Auftrag der Anwälte ist jeweils, das Recht nützlich für beide Seiten zu machen. Sie verfolgen nicht wie vor Gericht das Ziel, den größtmöglichen Gewinn für ihren Mandanten (ohne Rücksicht auf die Gegenpartei) herauszuholen, sondern ihn in der Gestaltung der rechtlichen Einigung so zu unterstützen, dass diese positiv für seine Zukunft ist. Die Coaches achten darauf, dass gut geklärt wird, welche Auswirkungen jede der möglichen Varianten für die Zukunft hat und ob diese aus der Sicht ihrer Auftraggeber eine tragfähige Basis ist.
  4. Vielleicht werden auch Treffen zwischen den beiden Seiten nur mit Ihren Coaches stattfinden (4-er-Treffen).
  5. Zwischen den direkten Treffen mit der anderen Seite wird der Auftraggeber sich mit seinem Coach und/oder Anwalt besprechen.
  6. Wirft der Konflikt Fragestellungen auf, die spezifische Kenntnisse erfordern, können die Konfliktparteien weitere Experten (z.B. Steuerberater, Vermögensberater, Kinderexperten) hinzuziehen. Diese werden häufig von beiden Parteien gemeinsam beauftragt.

 

Bei CP-Verfahren arbeite ich in der Regel mit Kollegen und Kolleginnen aus dem Münchner Netzwerk für Cooperative Praxis zusammen. Ich kann bei Bedarf sowohl weitere CP-Coaches wie auch CP-Rechtsanwälte vermitteln.

In Einzelfällen ist es auch möglich, dass ich für beide Seiten als gemeinsamer Coach tätig werde.

Mehr zu Cooperativer Praxis unter www.cooperative-praxis.de

Abgrenzung Mobbing - Konflikt

Konflikte werden schnell als "Mobbing" etikettiert oder der Vorwurf „Mobbing“ als Kampfmittel instrumentalisiert oder auch echtes Mobbing nicht erkannt. 

Um richtig zu intervenieren, ist  es nötig, dies voneinander unterscheiden zu können. Dazu biete ich Ihnen an:

  1. Beratung, ob Mobbing oder ein Konflikt vorliegt
  2. Abklärung geeigneter Interventionen
    z.B. Coaching, Mediation, Teamentwicklung, Machteingriff
Kontakt

Telefon
+49 (0)89 - 20 35 62 10

Email
anja.koestler@trigon.de

Anschrift
Bürkelweg 43,
85540 Haar b. München

Ich freue mich auf unseren Kontakt

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